Ramadan-Beleuchtung als Zeichen des Miteinanders

Großer Andrang bei der Eröffnung der ersten Ramadan-Beleuchtung im öffentlichen Raum Freiburgs. Foto: Arne Bicker
Großer Andrang bei der Eröffnung der ersten Ramadan-Beleuchtung im öffentlichen Raum Freiburgs. Foto: Arne Bicker

Mond und Sterne leuchten wunderschön am Seepark

Ein großer Andrang herrschte heute Abend beim feierlichen Einschalten der ersten Ramadan-Beleuchtung in öffentlichen Raum Freiburgs. Zwischen Sundgauallee und Seepark sollen noch bis zum bis zum 19. März leuchtende Symbole wie Monde und Sterne auf den islamischen Fastenmonat hinweisen. Über 500 Menschen kamen zur Einweihung und schritten anschließend den traumhaft schön illuminierten Weg in Richtung des Bürgerhauses am Seepark ab.

Für die Stadtverwaltung symbolisiert die Beleuchtung wie aus tausendundeiner Nacht gegenseitigen Respekt und einen interreligiösen Dialog. Künftig sollen hier auch andere Religionen öffentlich beleuchtet werden, erklärte Oberbürgermeister Martin Horn: „In Freiburg leben viele Menschen muslimischen Glaubens – sie sind fester Bestandteil unserer Stadt. Die Ramadan-Beleuchtung ist ein gelebtes Zeichen der Vielfalt Freiburgs. Ich bin selbst Christ und Pfarrerssohn – da wird meinem Glauben nichts weggenommen, sondern man kann sich in der  Vielfalt gegenseitig akzeptieren und füreinander da sein.“

Die Ramadan-Beleuchtung im Seepark geht auch zurück auf eine Idee von Freiburger Jugendlichen. Die evangelische und katholische Kirche Freiburg planen gemeinsam mit der Israelitischen Gemeinde einen gegenseitigen Besuch von Gottesdiensten und Feiern am 1. und 2. April 2026.