
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe DeMo (Demokratie Montage – Kulturkampf oder Gespräch?) trafen sich am Montagabend, 30. März 2026, im Kulturzentrum Schopf2, 16 Menschen zu einem Rundgespräch (Foto oben) zum Thema [Jenseits von „sie “ und „er“]. Trans- und non-binäre Personen tauschten sich mit heteronormativen Zeitgenoss*innen respektvoll und zugewandt über ihre jeweiligen Lebenswelten, Erfahrungen und Wahrnehmungen aus.
Es ging um Geschlechtsinhaberschaften, Leidensdruck, auch durch Verständnislosigkeiten, um Minderheiten, die auf die Unterstützung von Mehrheiten angewiesen sind, um permanente Alltagsanstrengungen im Anderssein, Schnittmengen jenseits der Mathematik, Vorurteile und Kategorisierungen, die Breite des menschlichen Daseinsspektrums, um Entweder-oder-Menschen, Geschlechtsraster, den langen Atem menschlicher Transitionenen und das Gewicht von Rolemodels und Pronomen in Mail-Signaturen.
Und immer wieder tauchte die Frage auf, warum Menschsein – wie auch immer – in sehr vielen Fällen eben nicht einfach nur selbstverständlich ist. Und warum viele Menschen in eine Welt gezwungen werden, die mit der Verortung „Zwischenzwischen“ vielleicht am besten beschrieben ist?
Moderatorin Pauline Faßbender und Dr* Joh Sarre trafen sich nach dem lebhaften Rundgespräch zu einem Schopf2Magazin-Audio-Gespräch:





