40 Jahre Atelier Mondial

 

Zwei Freiburger Künstlerinnen erhalten Stipendium für Bildende Kunst

 

Sévérine Kpoti (links) und ihre Ausstellung "trace of us". Rechts: Christina Sperling. Fotos: privat
Sévérine Kpoti (links) und ihre Ausstellung „trace of us“. Rechts: Christina Sperling. Fotos: privat

 

Seit 40 Jahren ermöglicht das Austauschprogramm Atelier Mondial Kunst- und Kulturschaffenden einen Werkaufenthalt im Ausland: Von Belgrad bis Südafrika, von Paris bis Taipeh. Dieses Jahr schickt Freiburg zwei seiner Künstlerinnen ins Ausland: Christina Sperling wird von Juli bis Dezember 2027 mit einem Atelierstipendium in Paris sein und Sévérine Kpoti wurde für ein Stipendium in Johannesburg von Februar bis April 2027 ausgewählt.

Atelier Mondial feiert dieses Jahr seinen 40. Geburtstag. Das älteste multidisziplinäre  Austauschprogramm der Schweiz wurde 1986 von der Christoph Merian Stiftung (CMS) damals unter dem Namen iaab (Internationales Atelier- und Austauschprogramm der Region Basel) ins Leben gerufen. Die Idee der Initiative war es, Künstler*innen der Region Basel mit einem Auslandaufenthalt zu fördern und ihrem Werk dadurch neue Impulse zu verschaffen. Zugleich sollten auch die Künstler*innen aus dem Ausland, die einige Monate im St. Alban-Tal verbrachten, frischen Wind in die lokalen Kunsträume bringen.

Vieles hat sich seither verändert: Das Programm ist jetzt fest in der TriRegio verankert und wird von der CMS, den Kantonen Basel-Stadt, Basel Landschaft, Solothurn sowie von den Regionen Südbaden und Elsass getragen. Das Kulturamt Freiburg unterstützt das Programm seit 2006 mit Betriebsbeiträgen, einem Atelier in der Basler Straße und einem Wohnort in der Villa Mitscherlich in Freiburg. Aktuell ist in Freiburg Tina Gevorgyan aus Yerevan zu Gast, die ihren Aufenthalt mit einem Cyanotypie-Werk dokumentieren wird. Anfang November lädt sie zu einem Künstlerinnengespräch ins T66 Kulturwerk ein.

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