Gretel Bechtold – Leben und Werk in Bildern, Filmen, Musik und Lesung

Von Donnerstag, 17., bis Sonntag, 20. September 2026 findet im Kulturzentrum Schopf2 bei freiem Eintritt eine Ausstellung mit Einzelveranstaltungen zu Leben und Werk der Freiburger Küntslerin Gretel Bechtold statt.
Gretel Bechtold wurde 1922 in Freiburg geboren. Bis zu ihrem Tod 2017 hat sie zahlreiche Bilder und Zeichnungen angefertigt. Sie arbeitete als Kunstlehrerin, ihre künstlerische Begabung als Malerin hat sie auf zahlreichen Ausstellungen im In-und Ausland dokumentiert. Eindrücklicher und bestürzender als jede Schilderung in Geschichtsbüchern sind die sehr persönlichen Aufzeichnungen, Briefe, Notizen und Zeichnungen der jungen Gretel Bechtold.
Sie führen nicht nur das Grauen des Krieges vor Augen, sondern vielmehr noch die unmittelbaren Beeinträchtigungen, Ängste und Zweifel, die er mit sich brachte. Kindheit und Jugend von Gretel Bechtold sind maßgeblich davon geprägt, aber genauso von ihren Überlegungen, von ihrem Nachdenken und Beobachten, das sie sehr früh hellsichtig vieles erkennen und entlarven ließ, was manche Erwachsene in jener Zeit frag- und kritiklos übernahmen.
Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung:
Donnerstag, 17. September 2026, 19.30 Uhr: Vernissage mit Musik aus den 30er und 40er Jahren | Eintritt frei
Freitag, 18. September 2026, 19.30 Uhr: „Brachland“ – ein Oratorium | Eintritt frei
Samstag, 19. September 2026, 19.30 Uhr, Filme zu Gretel Bechtold von Reinhild Dettmer-Finke und Joe Killi | Eintritt frei
Sonntag, 20. September 2026, 19.30 Uhr: Lesung zum Buch „genauso konsquent sozialistisch wie national – Alte Kämpferinnen der NSDAP vor 1933“ von Katja Kosubek | Eintritt frei
Schopf2Magazin Video: Die Filmemacherin Reinhild Dettmer-Finke spricht über ihr SWR-Porträt zu Gretel Bechtold, das im Rahmen der Ausstellung am Samstag, 19. September, im neu gestalteten Kinosaal des Schopf2 gezeigt wird.




