
Noch bis zum 15.03.2026 zeigt die Kunsthalle Messmer in Riegel die Ausstellung „LE CORBUSIER – VISIONÄR DER MODERNE“. Charles-Édouard Jeanneret-Gris, 1887 – 1965, geboren im schweizerischen La Chaux-de-Fonds, erreichte Weltruhm vor allem als Architekt. Aber auch Malerei, Zeichnungen, Plastiken, Möbel und Gedichte schuf der Vielseitige. Zu sehen sind seine Arbeiten in einer liebevoll zusammengestellten Schau in Riegel.
Das Pseudonym ‚Le Corbusier‘ entstand 1920 aus einer Hommage an die Urgroßmutter mit Namen Lecorbésier, kombiniert mit dem Wort „corbeau“ (deutsch: Rabe). Das Konterfei des Architekten wurde in einer Serie des Schweizer 10-Franken-Scheins zwischen 1995 und 2017 abgebildet. Dieses und sehr viele weitere, teils sehr persönliche Details zu Le Corbusier gibt es in der Kunsthalle Messmer zu entdecken.
Wer übrigens ein Werk Le Corbusiers im wahrsten Wortsinn eingehend betrachten möchte, findet die von ihm 1950 erbaute, architektonisch revolutionäre Wallfahrtskapelle ‚Notre-Dame-du-Haut‘ im nur 120 Kilometer von Freiburg entfernten Ronchamp, westlich von Belfort. Man könnte quasi von der sehenswerten Ausstellung in Riegel aus über die französische Grenze gleich durchfahren auf einen Kaffee mit Croissant (Eintritt: 9 €).
Übrigens: Im Anschluss an diese Ausstellung zeigt die Kunsthalle Messmer vom 21.03. bis 11.10.2026 Bilder von Hermann Hesse in der Ausstellung „Hermann Hesse – Bereit zum Aufbruch“. Mit der Ausstellung widmet die Kunsthalle Messmer dem meistgelesenen deutschsprachigen Dichter und Autor des 20. Jahrhunderts eine außergewöhnliche Schau – und zeigt ihn überraschend als Maler: Über 130 Originalwerke – leuchtende Aquarelle, Tuschezeichnungen, illustrierte Gedichte, Briefe, Typoskripte und kostbare Erstausgaben – lassen Hesses bildnerisches und literarisches Schaffen in einen faszinierenden Dialog treten.





