
Das Museum für neue Kunst in Freiburg zeigt von Freitag, 1. Mai, bis Sonntag, 11. Oktober 2026 die Ausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“. Darin präsentieren 17 internationale Künstlerinnen was es heißt, Sport einmal anders zu denken und auszuführen, Regeln zu durchbrachen oder gänzlich neue Regeln aufzustellen. Wer dann spielt, erlebt vielleicht sein blaues Wunder in ungeahnten Bewegungsmustern und findet zurück zum Lachen, das in einer oftmals hoch kommerzionalisierten Sportwelt doch so manches Mal verlorengeht.
So gibt es gläserne Boxhandschuhe (Thomas Liu Le Lann), eine Tischtennisplatte mit Hindernissen und poolbillardähnlichen Löchern (Basim Magdy), ein reinweißes Schachspiel von Yoko Ono, einen Turner, der sich sichtlich mühsam auf ein unter Wasser aufgebautes Pferd schwingt (R. Eric McMaster), ein Kleinsportfeld mit psychedelischen Linien und seltsam verformten Fußbällen sowie zwei Minutenskulpturen von Erwin Wurm, zu denen man sich fakirhaft auf eine mit Tennisbällen drapierte Liegefläche legen oder einen Turnschuh auf den Kopf setzen kann – Fotografieren erwünscht.
Überhaupt steht das Mitmachen und Selbstausprobieren im Vordergrund. Und wer auf dem Weg in die Marienstraße am Holzmarkt vorbeiläuft, der findet dort seit kurzen – als gehöre sie zu der Ausstellung – eine gebogene Tischtennisplatte – ob konkav, konvex oder cornflakes: entscheidet selbst.








