Bücher | Empfehlungen

Thomas Hettche – Liebe

Erscheinungsdatum 12.03.2026

Der Verlag schreibt: Thomas Hettche taucht ein in das größte aller Gefühle. Zärtlich und voller Leidenschaft erzählt er von einer späten und umso unbedingteren Liebe. Sein neuer Roman nähert sich ihrem Wesen, ihrem Wunder und ihrem Abgrund. Max stellt künstliche Augen her. Er ist Okularist. In seiner Praxis, über der Flamme des Bunsenbrenners, formt er feine Glaskugeln, versieht sie mit farbigen Äderchen, Iris und Pupille. Max weiß von der stillen Sprache der Blicke. An den Blitzschlag der Liebe aber glaubt er mit Anfang sechzig nicht mehr. Bis er eines Sommerabends Anna begegnet und ihn die Gefühle in ungekannter Wucht überwältigen. Anna geht es genauso, doch sie ist verheiratet, und so bleiben den beiden immer nur Tage, das zu leben, was nicht sein darf. Und immer sind da die Erinnerungen, die Träume, die Schatten. Das stürzt Max in Verzweiflung, denn er weiß, er hat seine große Liebe gefunden. Und er ahnt, dass sie ihn auf eine unheimliche Probe stellen wird.

=> Rezension „SWR“

=> Stadtbibliothek Freiburg


Dana Grigorcea – Tanzende Frau, blauer Hahn

Erscheinungsdatum 11.03.2026

Der Verlag schreibt: Sommer für Sommer treffen sich Camil und Roxana im kleinen Ort Buşteni in den rumänischen Bergen. Hier trennt sie eine Bahnschranke – in Wirklichkeit trennt sie jedoch ein ganzes Leben. Für diese Wochen im Sommer verwischen die Unterschiede. Gemeinsam beobachten sie die Paare im Ort und ergründen, wann Liebe Liebe ist. Da ist die kluge Anwältin aus Bukarest, die ihren kranken Mann pflegt, bis eines Tages ein Baum aus ihrem Haus wächst. Und die schöne Dame, die einer Figur aus einer Telenovela gleicht, mit ihrem völlig unscheinbaren Ehemann. Das Paar mit den gleichen Wehklagen. Paare, die ungleicher kaum sein könnten und die doch glücklich miteinander zu sein scheinen. Und mittendrin Roxana und Camil und ihre Geschichte, die eine Liebesgeschichte werden könnte. Federleicht und tiefgründig entwirft Dana Grigorcea ein Kaleidoskop über die Liebe und die Umstände, die sie erst dazu machen. Sie erzählt von Sehnsüchten, die sich überraschend erfüllen, von Chancen, die unbemerkt vorbeihuschen, von Verunsicherungen und dem weiblichen Blick.

=> SWR Rezension


Katrin Seddig – Gedanken zu Turnhallen

Erscheinungsdatum 28.02.2026

Der Verlag schreibt: […] Wie sterben eigentlich Bäume? Und warum Blumentöpfe und Fischteiche vielleicht die wichtigsten Dinge sind unter den Dingen, die man aus Beton machen kann. Sie denkt auch ein wenig auf DDR, als wäre das eine eigene Sprache, und zeigt uns damit ein eigenes Brandenburg auf. Was ist eine Frau? Was hat es mit Disco-Club-Haarspray auf sich Kann eine Schnecke glücklich oder unglücklich sein?
Katrins Seddigs Sprache vermag es zu lächeln, unaufgeregt und untergründig im Leben lesen.

=> Rezension „Leseschatz“


Hannah Häfner – Die Riesinnen

Erscheinungsdatum 25.02.2026

Der Verlag schreibt: Wittenmoos, ein kleines Dorf im Schwarzwald, ist die Heimat dreier Frauen. Groß und dünn überragen sie alle anderen und wollen so gar nicht in die Dorfgemeinschaft passen. Und doch sind sie hier verwurzelt und müssen ihren eigenen Weg in den engen Grenzen des Dorfes finden. Liese, die still und unerbittlich die Metzgerei führt. Cora, ihre Tochter, die Wütende, die ausbrechen wird und lernen muss, dass Heimkehr keine Niederlage ist. Und Eva, Coras Tochter, die den Wald so sehr liebt und sich dessen erst bewusst werden muss. In dunkler, satter, aber auch zarter Poesie erzählt Hannah Häffner mit stilistischer Präzision, feinem Humor und einer subtilen Beobachtungsgabe die Geschichte dreier Frauen, die sich von den 60-er Jahren bis in unsere Zeit spannt. Ein lange nachhallender Roman über die Sehnsucht nach Freiheit und Wurzeln, über Mütter und Töchter und über die Kraft der Natur.

=> Rezension „Das Buchzuhause“

=> Stadtbibliothek Freiburg


Katie Buckley – Hero

Erscheinungsdatum 25.07.2025

Der Verlag schreibt: Kann man lieben und trotzdem frei sein? Sie ist Kellnerin, er ist Chefkoch. Früher waren sie befreundet, aber jetzt sind sie verliebt und leben zusammen in einem kleinen Appartement. Als er sie bittet, ihn zu heiraten, gerät Hero in Panik. Denn eines will sie auf keinen Fall sein: die Frau von. Daher nimmt sie sich sieben Tage Bedenkzeit, in denen sie sich schonungslos befragt: Wer ist sie, und was will sie? HERO ist eine Geschichte darüber, was es für Frauen bedeutet, Nebenfiguren in einer von Männern geschriebenen Welt zu sein. Wie ist es möglich, man selbst zu sein, wenn man das Produkt der Fantasie anderer ist? Ein intensiver, poetischer Roman über Selbstbestimmung und Liebe.

=> Rezension „trallafitti.blog“

=> Stadtbibliothek Freiburg