
Der 5. Mai steht europaweit für die Rechte und die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Die Stadt Freiburg lädt in diesem Rahmen vom 1. bis zum 10. Mai 2026 zur „Woche der Inklusion“ ein. Ziel der Aktionswoche ist es, nicht nur auf bestehende Hürden aufmerksam zu machen, sondern ganz praktische Wege zu echter Teilhabe aufzuzeigen.
Ein breites Bündnis aus Vereinen, Initiativen, Einrichtungen und Kulturschaffenden hat ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt, um Inklusion im Alltag öffentlich sichtbar und erlebbar zu machen. Interessierte sind herzlich eingeladen, an rund 50 Veranstaltungen teilzunehmen – von Podiumsdiskussionen über barrierefreie Ausflüge bis hin zu inklusiven Sport- und Kulturangeboten.
Hier ein Überblick über die Highlights des Programms:
- Gesellschaft & Arbeitswelt: Eröffnet wird die Woche am Freitag, 1. Mai, auf dem Stühlinger Kirchplatz mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion zur Frage „Arbeitswelt für alle? Inklusion zwischen Anspruch und Realität“. Beim Inklusionskongress am Samstag, 9. Mai, im Bürgerhaus Zähringen steht dann das Thema „Inklusion. Macht. Demokratie“ im Mittelpunkt. Zudem geben Einrichtungen wie die Caritaswerkstätte Haid an mehreren Tagen Einblicke in ihre Arbeit.
- Kultur & Theater: Die inklusive Theatergruppe „Die Schattenspringer“ lädt am Sonntag, 3. Mai, zu einer offenen Probe ein. Das Theater Freiburg zeigt am selben Tag das Tanzstück „Sprechen“ für Kinder und Erwachsene mit Übersetzung in Gebärdensprache. Am Donnerstag, 7. Mai, findet die Aufführung auch als reizarme „entspannte Vorstellung“ statt (ohne Gebärden).
- Mobilität & Freizeit: Die Schauinslandbahn bietet am Sonntag, 3. Mai, kostenfreie Fahrten für Menschen mit Behinderung an. Auf dem Weg zur Bahn und zurück lässt sich das barrierefreie Ein- und Aussteigen im städtischen Nahverkehr trainieren: Die VAG stellt dafür einen Bus bereit, der an der Haltestelle Bissierstraße startet und auch am Europaplatz stoppt.
- Gemeinsam aktiv: Ob beim Schnupperklettern des DAV, beim Gärtnern mit dem Verein „zusammen leben“ im Vauban, beim inklusiven Ping Pong im Museum für Neue Kunst oder bei der Müllsammelaktion am Dreisamufer – das Mitmachen steht im Vordergrund.




