So geht Frieden!

Katrin Eigendorf (r.) mit Dr. Rebekah Granger-Ellis (l.) in Nordmazedonien. Foto: ZDF / Timo Bruhns
Katrin Eigendorf (r.) mit Dr. Rebekah Granger-Ellis (l.) in Nordmazedonien. Foto: ZDF / Timo Bruhns

 

Wie kann Frieden in einer Welt voller Konflikte entstehen – und was können Menschen überall auf der Welt dazu beitragen? Diesen Fragen gehen die internationale ZDF-Sonderkorrespondentin Katrin Eigendorf und der Dokumentarfilmer Carl Gierstorfer mit Blick auf die aktuellen Krisen, Kriege und Konflikte nach. Die zweiteilige „auslandsjournal“-Dokumentation „So geht Frieden!“ führt die Zuschauerinnen und Zuschauer in acht verschiedene Länder.

Der erste Teil geht der Frage nach: „Wie Waffen niederlegen?“ Dafür treffen Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer Menschen in Island, Liberia, der Ukraine und Nordirland. In Island geht es um die Frage, was man vom friedlichsten Land der Welt lernen kann. In Liberia haben Frauen eine besondere Rolle in der Friedensbewegung gespielt. Das Land ist noch heute von den Narben eines langen Bürgerkriegs geprägt – ein Konflikt, der ohne die Friedensbewegung der Frauen vielleicht nie überwunden worden wäre.

Der zweite Teil der Dokumentationsreihe erkundet, wie sich Vertrauen aufbauen lässt. Dafür treffen Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer Menschen in Syrien, Uruguay, Nordmazedonien und Vietnam. In Syrien gehen die Filmemacher der Frage auf den Grund, wie Frieden, der noch so frisch ist, eine Gesellschaft wieder einen kann – in einem Land zwischen Aufbruch und Erschöpfung, das versucht, sich neu zu erfinden. In Südamerika ist Uruguay ein Vorzeigeland, das zeigt, wie die Spaltung im Land nach Jahrzehnten der Militärdiktatur durch Demokratie und sozialen Ausgleich überwunden wurde. In Nordmazedonien, wo es zum letzten größeren Konflikt in Europa kam, beweist ein Projekt mit Kindern, dass die Neurowissenschaft helfen kann, Kriegstraumata nicht an nachfolgende Generationen weiterzugeben.

=> Link zu den beiden ZDF-TV-Dokus